Dieses Dokument
beschreibt die Installation und Nutzung der Corporate Edition für Geräte der HP
Officejet 6000 (E609) Drucker-Serie.
1. Überblick
2. Voraussetzungen für die Installation
3. Installation der Corporate Edition
4. Deinstallation der Corporate Edition
5. Installation der Corporate Toolbox Edition
6. Deinstallation der Corporate Toolbox Edition
7. Weitere Informationen
8. Rechtliche Hinweise
Die Corporate Edition enthält Druckertreiber für
Computer unter Windows 2000, Windows XP (32/64 Bit), Windows Vista(32/64 Bit),
Windows 2003 Server (32/64 Bit) and Windows 2008 Server (32/64 Bit). Diese Treiber eignen sich ideal für
Benutzer in kleineren und großen Unternehmen. Sie sind Microsoft
WHQL-kompatibel und stellen eine angepasste Softwarelösung mit wenig
Ressourcenbedarf dar.
Mit dieser Lösung kann ein Administrator die Treiber mit einer Software zur Installationsverwaltung vorab auf das System laden.
Die Corporate Toolbox Edition bietet zusätzliche Unterstützungs- und Wartungstools für Ihren Drucker.
Stellen Sie vor der Installation der Software sicher, dass der Computer die folgenden Anforderungen erfüllt:
Hinweis: Nach Installation der Corporate Edition auf einem Computer unter Windows 2000 sollte der Computer neu gestartet werden.
Der die
Softwareinstallation vornehmende Benutzer MUSS für die Installation der
Corporate Edition über Administratorrechte verfügen. Alternativ kann ein
normaler Benutzer mit der Funktion „Ausführen als“ (ab Windows XP verfügbar)
die Installation mit Administrator-Anmeldedaten ausführen.
Hinweis: Nach der Installation der Software sind
zum Verbinden des Geräts mit dem Computer über USB-Kabel und zum Starten von
Plug-and-Play keine Administratorrechte erforderlich.
1. Laden Sie das Web-Paket unter www.hp.com herunter
2. Sobald das
Web-Paket heruntergeladen ist, doppelklicken Sie auf die Datei, um den Inhalt
zu extrahieren.
Hinweis: Weitere Informationen über die Komprimierung finden Sie in der Dokumentation der verwendeten Software zur Installationsverwaltung.
Wenn Sie mit
einer USB-Verbindung ein Gerät direkt mit einem Computer verbinden, können Sie
die Software entweder vor dem Anschluss des Kabels („Software zuerst“)
installieren oder das Kabel vor Installation der Software anschließen
(„Hardware zuerst“).
Bei der Methode
"Software zuerst" muss die Software vollständig installiert sein,
bevor Sie das Gerät an den Computer anschließen. Wenn Sie einen
Installationsprozess auf Skriptbasis (beispielsweise Active Directory)
verwenden, wird der Treiber in der Regel durch das Skript installiert, BEVOR
das Gerät an den Computer angeschlossen wird.
Bei der „Hardware zuerst“-Installation wird das Plug-and-Play-Ereignis ausgelöst, bevor die Software installiert wird. Nach Beendigung dieses Ereignisses schließt das Installationsprogramm die Installation ab.
Installieren Sie die Software.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Softwarepaket zu installieren:
·
Führen
Sie die im Softwarepaket enthaltene Datei setup.exe aus.
· Stellen Sie das Softwarepaket mithilfe des MSI-Installationsprogramms bereit. Beispielsweise kann Active Directory zur Bereitstellung verwendet werden.
Die Standardinstallation erfordert keine Befehlszeilenparameter. Wenn Sie das Standardinstallationsverhalten jedoch ändern möchten, können Sie dies mithilfe der folgenden verfügbaren Optionen tun.
Zusätzlich können Sie auch die [Setup]-Parameter in der Datei autorun.inf ändern:
[Setup]
CommandLine=-usbsuppress
Verfügbare Optionen
Die folgende Tabelle listet die zur Modifizierung der Befehlszeilenparameter verfügbaren Optionen auf:
|
Option |
Beschreibung |
|
-usbsuppress |
Um zu verhindern, dass Plug-and-Play neue Geräte erkennt, wenn Sie ein Gerät am selben physikalischen Anschluss anschließen. (Diese Plug-and-Play-Ereignisse werden normalerweise ausgelöst, weil jedes Gerät eine eindeutige Seriennummer hat.) |
Setup.exe
unterstützt nicht die Installation von Netzwerkgeräten. Allerdings können Sie
ein Skript ausführen, um einen Netzwerkanschluss einzurichten und mit der
Funktion PrintUIEntry (von Microsoft) den Netzwerkdrucker einrichten. Alternativ
dazu können Sie auch die von Microsoft gebotene Funktion „Drucker hinzufügen“
verwenden.
Hinweis: Sie brauchen das Druckerpaket nicht konfigurieren, wenn Sie zuerst einen Netzwerkdrucker installieren. Für beide Methoden BENÖTIGEN Sie außerdem Administratorrechte.
Schritt 1: Netzwerkanschluss einrichten
Wählen Sie eine
der folgenden Methoden, um einen Netzwerkanschluss einzurichten.
Methode 1
(Microsoft 2000, Microsoft Windows XP, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows Server 2008)
1. Starten Sie
den Editor, und speichern Sie das Folgende als *.reg-Datei.
REGEDIT4
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Print\Monitors\Standard TCP/IP Port\Ports\<portname>]
"Protocol"=dword:00000001
"Version"=dword:00000001
"HostName"=""
"IPAddress"="16.149.123.123"
"HWAddress"=""
"PortNumber"=dword:0000238c
"SNMP Community"="public"
"SNMP Enabled"=dword:00000001
"SNMP Index"=dword:00000001
Hinweis: Ersetzen Sie <portname> durch einen beliebigen Namen. Dies sollte der Name des Ports sein, den Sie in Schritt 2 verwenden. Auch die Werte für „IPAddress“, „HWAddress“ und „HostName“ müssen Ihre Netzwerkumgebung widerspiegeln.
Beispiel:
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Print\Monitors\Standard TCP/IP Port\Ports\IP_192.168.1.3]
2. Führen Sie in einem MS-DOS-Fenster den folgenden Befehl aus:
regedit /s <reg file>
Hinweis: Ersetzen Sie <reg file> durch den Namen der in Schritt 1 erstellten reg-Datei.
3. Starten Sie
den Druckspooler neu, indem Sie in einer MS-DOS-Eingabeaufforderung Folgendes
ausführen.
net stop spooler
net start spooler
Der Computer legt
den TCP/IP-Anschluss an.
Methode 2
(Microsoft Windows XP, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows Server 2008)
Wählen Sie den Befehl prnport.vbs
Geben Sie den folgenden Befehl in einem MS-DOS-Fenster ein, und drücken Sie die Eingabetaste:
cscript prnport.vbs -a -r <portname> -h <ipaddress> -o RAW
Hinweis: Im Betriebssystem Windows Vista ist der
Befehl prnport.vbs ein Visual-Basic-Skript, das sich im Verzeichnis
%WINDIR%\System32\Printing_Admin_Scripts\<Sprache> befindet. Um diesen
Befehl zu verwenden, geben Sie an einer Befehlszeile zunächst cscript und dann
den vollständigen Pfad zur Datei Prnport.vbs ein, bzw. wechseln Sie zum
betreffenden Ordner.
Hinweis: Ersetzen Sie <portname> durch den Namen des einzurichtenden Anschlusses, und ersetzen Sie <ipaddress> durch die IP-Adresse des verwendeten Druckers.
Hinweis: Dieses
Beispiel zeigt eine vereinfachte Version des Befehls prnport.vbs. Ausführliche
Informationen erhalten Sie, wenn Sie den Befehl "cscript prnport.vbs"
in einem MS-DOS-Fenster ausführen.
Beispiel:
cscript prnport.vbs -a -r
IP_192.168.1.3 -h 192.168.1.3 -o raw
Schritt 2: Installation des Druckers mit der Funktion
PrintUIEntry
(Microsoft Windows XP, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows Server 2008)
Geben Sie Folgendes in einem MS-DOS-Fenster ein, und drücken Sie die Eingabetaste:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /if /r <portname> /m <model> /f <inf>
Hinweis: Ersetzen Sie die folgenden Parameter:
Ersetzen Sie <portname> durch den Namen des einzurichtenden Anschlusses.
Ersetzen Sie <model> durch das Druckermodell. Zulässige Werte sind:
HP Officejet 6000 E609a Series
HP Officejet 6000 E609n Series
Ersetzen Sie <inf> durch den Speicherort der Datei hpoj60az.inf die im Druckerpaket enthalten ist.
Hinweis: Dieses Beispiel zeigt eine vereinfachte Version des Befehls PrintUIEntry. Ausführliche Informationen erhalten Sie, wenn Sie "rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /?" in einem MS-DOS-Fenster ausführen.
Beispiel:
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /if /r IP_192.168.1.3 /m "HP Officejet 6000 E609a Series" /f “C:\ENT\ hpoj60az.inf”
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /if /r IP_192.168.1.3 /m "HP Officejet 6000 E609n Series" /f “C:\ENT\ hpoj60az.inf”
Um das Druckertreiberpaket bereitzustellen, so dass nur die Druckertreiber enthalten sind, löschen Sie die folgenden Dateien und Ordner:
Die Corporate Edition enthält kein Deinstallationsprogramm. Verwenden Sie für die Deinstallation ein eigenständiges Dienstprogramm aus dem Internet.
Das Dienstprogramm besitzt keine Benutzeroberfläche und verfügt auch nicht über Befehlszeilenoptionen.
Rufen Sie das Dienstprogramm folgendermaßen auf:
Wenn Sie ein zusätzliches Unterstützungs- und Wartungstool für Ihren Drucker benötigen, installieren Sie die Corporate Toolbox Edition. Laden Sie die Corporate Toolbox Edition aus dem Internet herunter und starten Sie die ausführbare Datei.
Ändern Sie das Standardinstallationsverhalten anhand folgender Optionen.
Verfügbare Optionen
Die folgende Tabelle listet die zur Modifizierung der Befehlszeilenparameter verfügbaren Optionen auf:
|
Option |
Beschreibung |
|
-s |
Installation im Hintergrund. Bei der Installation der Corporate Edition wird nur eine Fortschrittsmeldung angezeigt; kein Benutzereingriff erforderlich. (Die Installation läuft bis zum Systemneustart im Hintergrund ab.) |
|
-l yyy |
Installation der ausgewählten Sprachversion, wobei „yyy“ für den dreistelligen Sprachcode steht: ARA Arabisch CHS Chinesisch (vereinfacht) CHT Chinesisch (traditionell) CSY Tschechisch DAN Dänisch DEU Deutsch ELL Griechisch ENU Englisch ESN Spanisch FIN Finnisch FRA Französisch HEB Hebräisch HUN
Ungarisch ITA Italienisch JPN Japanisch KOR Koreanisch NLD Niederländisch NOB Norwegisch (Bokmal) PLK Polnisch PTB Portugiesisch (Brasilien) RUS Russisch SVE Schwedisch TRK Türkisch |
Installation mit Active Directory
Um die Corporate Toolbox Edition mit Active Directory bereitzustellen, aktivieren Sie Ent_Toolbox.msi an Stelle von setup.exe in den extrahierten Web-Paketen. Diese Methode verwendet dieselben Befehlszeilenoptionen wie im Abschnitt „Verfügbare Optionen“. Anstatt den Weg über eine Befehlszeile zu gehen, müssen Sie die Datei autorun.inf wie folgt ändern.
Schritt 1: Modifizieren Sie die Datei autorun.inf.
Autorun.inf muss sich im selben Verzeichnis wie setup.exe befinden. Öffnen Sie autorun.inf.
Gehen Sie zum Abschnitt [Setup] am Anfang von autorun.inf. Die Standardwerte lauten:
[Setup]
CommandLine=-s
Schritt 2: Stellen Sie das extrahierte Web-Paket über
den Active Directory Server bereit
Weitere Informationen über die Bereitstellung von Software mithilfe des Active Directory Servers finden Sie in der Dokumentation zum Active Directory Server.
Gehen Sie zum Deinstallieren der Corporate Toolbox Edition nach einer der folgenden Methoden vor:
- Verwenden Sie das Dienstprogramm „Programme hinzufügen/entfernen“ in der Systemsteuerung in Windows.
-
Deinstallieren Sie mittels Active Directory Server.
(Weitere Informationen dazu finden Sie in der Dokumentation zu Active Directory
Server.)
-
Verwenden
Sie ein eigenständiges Dienstprogramm aus dem Internet.
Das Dienstprogramm verwendet die folgenden Dateien (die sich im gleichen Ordner wie die Datei „Uninstall.bat“ befinden) zum Entfernen der Toolbox:
HPZscr01.exe (nur für 32-Bit-Betriebssysteme)
HPZscr40.exe (nur für 64-Bit-Betriebssysteme)
hptScr24.dat
Wählen Sie eine der folgenden Methoden zur Nutzung des Dienstprogramms:
-
start
hpzscrXX.exe -datfile hptScr24.dat -unattended -nocopytotemp –noreboot
Hinweis: Ersetzen Sie XX bei 32-Bit-Betriebssystemen durch 01. Ersetzen Sie XX bei 64-Bit-Betriebssystemen durch 40.
Verfügbare Optionen
Die folgende Tabelle listet die zur Modifizierung der Befehlszeilenparameter verfügbaren Optionen auf:
|
Option |
Beschreibung |
|
Nur <dateiname> |
Weist das Deinstallationsprogramm an, 30 Sekunden lang das Löschen der Datei zu versuchen. Wird von „Selbstmordanwendungen“ verwendet, um sich selbst zu löschen. (Andernfalls könnten sie sich nicht selbst löschen, da ihre Binärdateien in Verwendung sind.) |
|
-datfile <dateiname> |
Gibt an, dass <dateiname> die DAT-Datei ist, die statt der zu löschenden Datei verwendet werden soll. Achten Sie darauf, diese Option zu verwenden, da Sie andernfalls die DAT-Datei löschen. |
|
-unattended |
Erlaubt ein automatischen Start des Deinstallationsprogramms und erfordert keinen Benutzereingriff. (Das Deinstallationsprogramm zeigt einen Fortschrittsbildschirm an.) |
|
-silent |
Erlaubt ein automatischen Start des Deinstallationsprogramms und erfordert keinen Benutzereingriff. (Das Deinstallationsprogramm zeigt keinen Fortschrittsbildschirm an.) |
|
-noreboot |
Deaktiviert den Bildschirm „Neustart erforderlich“. |
|
-forcereboot |
Das Deinstallationsprogramm geht zwangsläufig davon aus, dass ein Neustart erforderlich ist, selbst wenn dies nicht der Fall ist. |
|
-nocopytotemp |
Im Normalfall kopiert sich das Dienstprogramm selbst in einen temporären Ordner, damit es seine eigene Binärdatei von dem Speicherort, von dem aus es gestartet wurde, löschen kann. Dies kann bei der Fehlersuche hilfreich sein. Dennoch können Sie diese Option verwenden, um zu vermeiden, dass das Dienstprogramm sich selbst kopiert. |
Enthält eine einfach zu befolgende Anleitung zur Einrichtung Ihres Geräts.
Enthält Produkt- und Supportinformationen.
Der Zugriff ist über den CD-Browser möglich, der beim Einlegen der CD in das Laufwerk angezeigt wird. Auf dem Computer müssen Microsoft Windows und Internet Explorer, Version 4.01 oder höher, ausgeführt werden, um die CHM-Datei anzeigen zu können.
Über http://www.hp.com/support/
gelangen Sie zur HP Support-Website.
HP Software-Lizenzvereinbarung
· Der Begriff "Benutzer" steht für diesen Kunden selbst sowie für jeden autorisierten Erwerber.
· Der Begriff "verwenden" steht für das Speichern, Laden, Installieren, Ausführen oder Anzeigen der Software.
· Der Begriff "Software" steht für alle von HP in Verbindung mit dem HP PSC oder HP Officejet gelieferten Programme, Dateien und ausführbaren Dateien (über CD, Diskette, Internet oder auf andere Weise).
Markenschutz
Intel, Celeron und Pentium sind eingetragene Marken der Intel Corporation oder ihrer Niederlassungen in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern.
Microsoft, Windows und Windows XP sind in den
Copyright
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